Türkischer Tee

Heiß und bernsteinfarben!

Alles dreht sich um den Çay, also türkischen Tee. Die Türkei ist ganz versessen darauf und das ist auch gut so. Denn es gibt kein Getränk auf der Welt, das zu so vielen Gelegenheiten passt, wie türkischer Tee. Er geht immer. (Außer vielleicht zu Fisch, aber dafür gibt es ja Rakı)

Wie wir bereits in der Oberkategorie „Tee-Kultur“ erwähnten, ist der Tee noch gar nicht so lange in der Türkei ansässig. Es wurde zwar schon 1787 einmal versucht Tee in Bursa anzubauen. Doch das war aufgrund der klimatischen Bedingungen nicht erfolgreich. Erst 1917 gelang es dem Botaniker Ali Rıza Erten, erfolgreich Tee anzubauen. Er wählte die Schwarzmeerregion, da hier die klimatischen Bedingungen besonders gut geeignet sind. Dort entstanden auch die Marken Çaykur und Güzel Çay.

Das ist auch heute noch so und daher wächst der Großteil des türkischen Tees in der Schwarzmeerstadt Rize und ihrer Umgebung. Das ist auch der Grund dafür, dass türkischer Tee den Namen Rize-Tee erhalten hat. Kommt er aus jener Region, ist er besonders aromatisch. Wenn du auf der Suche nach echtem türkischen Tee bist, solltest du genau darauf achten. Übrigens hat auch Çaykur seinen Sitz in Rize. Es ist ein staatliches Unternehmen und der größte türkische Teeproduzent. Hier bekommst du solide Qualität zu besonders günstigen Preisen.

Falls dir der türkische Tee zu stark ist, sei unbesorgt, denn die türkische Art, Tee zuzubereiten, erfolgt mit einem sogenannten Çaydanlık. Das bedeutet, dass du die Stärke des Tees individuell anpassen kannst.

Kein schwarzer Tee und Umweg über London, dennoch eine Empfehlung!

Der bekannteste Hersteller, Çaykur:

   

Türkischer Tee von Mevlana und Lipton:

Tee aus dem Hause Doğuş:

Weitere Marken aus der Türkei:

 

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